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8. Begegnungsfahrt nach Ipswich/ Martlesham vom 28. 05. 1998 - 02.06.1998

14 Jumeleure flogen am 28. 05. 1998 zu ihren Partnern bei der British Telekom in Martlesham.

 Es hieß zeitig aufzustehen, denn wir flogen mit der Lufthansa um 07:25 Uhr von Frankfurt ab.

Pünktlich landeten wir in Heathrow. Es war etwas schwierig, den für uns gecharterten Bus zu finden. Denn der Bus hatte keine Parkerlaubnis auf dem Busbahnhof des Flughafens. Mit Hilfe des Coach Marshals, der unseren
Bus dann über Funk herbeirief, kamen wir dann aber dann doch bald zusammen. Tony Gould und seine Frau Elaine holten uns ab. Nach der Begrüßung durch Tony und nachdem wir das Gepäck im Bus verstaut hatten, fuhren wir nach Windsor Castle. Die Schloßanlage ist sehr gewaltig. Sie ist viel größer, als nach den bekannten Fernsehbildern zu vermuten war. Auf dem ROUND TOWER wehte der Union Jack. Das bedeutete, die Königin war anwesend. Trotzdem war das Schloß zu Besichtigung freigegeben, wenn wir auch die Königin nicht gesehen haben. Wir ließen uns den Wachwechsel um 11:00 Uhr nicht entgehen. Das Zeremoniell dauerte fast eine Stunde.
Nach der Besichtigung der St. George`s Chapel und der Albert Memorial Chapel konnten auch die State Appartements, die Gallery und Queen Mary`s Dolls` House besucht werden.

Um 15:00 Uhr verließen wir Windsor. Auf der Autobahn war sehr dichter Verkehr und so kamen wir mit 1 Stunde Verspätung um 19:00 Uhr in Martlesham an. Dort war wie immer eine herzliche Begrüßung durch unsere Freunde. Wir fühlten uns wieder, wie schon so oft, richtig wohl. Meine Frau und ich hatten gedacht, nach dem langen Tag beizeiten zu Bett zu gehen. Das war auch mit unseren Freunden telefonisch so abgesprochen. Aber wir hatten ja so viel zu erzählen, daß wirklich wieder spät wurde.

Tony hatte das Programm als Thriatlon organisiert. Am Morgen war die Besichtigung der Gezeiten-Mühle von Woodbridge vorgesehen. Das Mittagessen nahmen wir im -Ye Old Bell and Steelyard ein, dem 12.ältesten Pub in Britannien. Nachmittags besichtigten wir das Suffolk Horse Museum in Woodbridge. Hier erfuhren wir viel über die berühmten Suffolk-Pferde. Anschließend war noch eine Besichtigung einer noch funktionsfähigen Windmühle. Es war schon beschwerlich, die engen Stiegen in die oberen Stockwerke hinaufzusteigen.

Dem uns von Tony ausgehändigten Programm war ein Fragebogen beigefügt und so mußte man schon gehörig aufpassen, um die Fragen richtig beantworten zu können.

Den Abend beschlossen wir mit Fish and Chips im Wilford Bridge in Woodbridge.

Obwohl das Essen zeitig von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr angesetzt war, wurde es wieder spät bis Geoff Norman uns bei sich zu Hause hatte. Und dann wurde noch lange erzählt.

Am nächsten Tag, dem 2. Tag des Thriatlon waren wir zunächst bei Tesco, einem Supermarkt zum Einkaufen, denn für den Abend war ein Barbecue bei Mark Kempton vorgesehen. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn am Pfingstsonntag der Supermarkt geöffnet ist und dort reger Betrieb herrscht. Beim Thriatlon galt es diesmal die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden um dann alle 36 Fragen richtig beantworten zu können Am Nachmittag sollte die berühmte Kadettenschule der Königlichen Marine, das HMS Ganges Museum besichtigt werden. Die eifrigsten Schatzsucher hatten sich aber doch verspätet.

Das Barbecue fand bei Mark Kempton und Nicky Clifton statt. Dort war auch die letzte Aufgabe des Quiz zu lösen. In einem Geschmackstest waren die verschiedensten Getränke, (alkoholische und alkoholfreie)zu bestimmen. Die Erklärung, Wein, Saft oder Bier, genügte natürlich nicht. Vielmehr war auch nach der Herkunft der Getränke gefragt. In Mark`s Garten war es sehr idyllisch und durch das ernste Prüfen der alkoholischen Getränke herrschte eine heitere Stimmung. Wenn auch der Verkehrslärm der rund 1 km entfernten Brücke über den Orwell sehr deutlich zu hören war.

Am 3. Tag war dann zunächst die Besichtigung des Kernkraftwerks Sizewell vorgesehen. Am Nachmittag
besichtigten wir dann das Leighston Long Shop Museum. Hier hatte die Firma Garret als erste in der Welt die Serienfabrikation von Dampfmaschinen aufgenommen. Deshalb auch der Name Long Shop.


In Leighston befindet sich auch die berühmte Schule Summerhill, in der zuerst die nicht repressive Erziehung praktiziert wurde. Ich erkundigte mich nach dieser Schule, und als ich Geoff Normann erklärte, um was es sich dabei handelte, fragte er nach, ob das die Schule sei, where the kids can do what they want. Als ich das bejahte, gab er
einen Witz über die nicht repressive Erziehung zum Besten Wir beide bogen uns dabei vor Lachen. Es handelte sich um die Geschichte bei der ein älterer Herr der Mutter eines antiautoritär erzogenen Kindes eine Tüte mit Eiern auf dem Kopf zerdrückte und sich damit entschuldigte, er sei antiautoritär erzogen.

Wie wir von Robin Potter, der hier in der Nähe wohnt erfuhren. besteht die Schule noch. Sie wird jetzt aber nach einem strengeren Konzept betrieben.

Bei Sue und Robin Potter fand dann am Abend wieder ein Do It Yourself Barbecue statt.
Es bleibt zu erwähnen, daß auch hier das Erzählen nicht zu kurz kam. Es kamen auch noch die Twinners dazu, deren Partner diesmal nicht mitgekommen waren.

Bis jetzt hatten wir schönes Wetter gehabt. Jetzt aber fing es leicht an, zu regnen, so daß nach der Auswertung der abgegebenen Fragebogen die Preisverleihung stattfinden konnte. Alle 36 Fragen hatten Sabine Bartosch und Sandra Kuhl richtig beantwortet. Beim Getränkewettbewerb siegte Thomas Rosowski.

Viel zu schnell waren die Tage wieder vergangen. Am letzten Tag unseres Besuchs fanden wir uns bei den BTLabs ein. Nach einem freundlichen Empfang waren wir zum Lunch in der Kantine der BTLabs. Und dann hieß es Abschied nehmen. Wir versprachen uns: ”Next Year in Darmstadt”. Es lag noch eine lange Reise vor uns. Der Bus brachte uns ohne Stau rechtzeitig über die Autobahn zum Flughafen. Die Lufthansa startete pünktlich. Auf dem Heimflug war die Fahrbahn etwas wellig. Aber pünktlich um 21:30 Uhr landeten wir wohlbehalten in Frankfurt. Leider verpaßten wir den Airliner, so daß wir fast 45 min auf den nächsten warten mußten. Zum Glück hatten wir dann noch am Luisenplatz Anschluß nach Kranichstein.

Horst Degenhard