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In diesem Jahr hatte ich Probleme – mehrere. Mehrere deshalb, weil erfreulicherweise viele Gäste angekündigt waren, unerfreulicherweise aber einige sonst stets aktive Gastgeber aus privaten Gründen keine Gäste aufnehmen konnten.

In dieser Situation zahlte es sich aus, dass ich im letzten Jahr mein Schwesterherz aus Worms zum Mitmachen animiert hatte. Steffi und Volker wiederum animierten noch 2 Freunde – und schon war ich 3 Probleme los – und außerdem hat die Sektion Darmstadt nun eine Dependence in Worms. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön von meiner Seite für die fantastische Hilfe. Mein letztes Problem löste sich kurz vor Ankunft der Gäste durch eine Mail von Frank und Barbara Raudszus, die den kleinen Artikel im Darmstädter Echo gelesen hatten und Daniel Tavernier aufnahmen. Ich denke, dass sie der Jumelage beitreten werden. Nun aber zum Treffen selbst.
Christi Himmelfahrt, 17. Mai. Unsere Freunde kamen in einem 20er Bus und einigen Pkws. Ich war extra nach Worms gefahren um das „Abladen“ der dort untergebrachten Gäste mitzuerleben. Das Bekanntmachen der Partner ging problemlos von statten und bald fuhren die 3 Gastgeber mit ihren Gästen nach Hause. Ich fuhr dann mit dem Bus im Schlepptau nach Darmstadt zurück. Hier warteten wir auf die Pkws, die dann schließlich auch alle eintrafen, einen musste ich noch beim WalMart abholen, weil er die Hilpertstraße nicht kannte. Dann gings auch in Darmstadt in die Quartiere.
Freitag, 18. Mai. Den Ausflugstag hatten wir komplett einem Besuch in Worms gewidmet, geplant und geleitet von den Wormser Jumeleuren.
Wir hatten einen zusätzlichen Bus bei Hansen gemietet, so dass es mit den 2 Bussen kein Problem gab, alle nach Worms zu kutschieren. Bei windigem, etwas kühlem Wetter hörten wir uns auf dem Domplatz die einführenden Worte der beiden Führerinnen (französisch und deutsch) an. Anschließend machten die beiden Gruppen ihren Spaziergang durch die geschichtsträchtige Wormser Innenstadt mit Dom, Lutherdenkmal, Stadtmauer, Judenfriedhof usw. Es war sehr interessant und auch amüsant, weil wir nicht die schlechtesten Guides erwischt hatten.

Vom Lutherplatz aus konnten dann die meisten mit dem Nibelungenbähnchen zum Rhein fahren, wo wir im Restaurant Hagenbräu, wenige Meter vom Ufer entfernt, das Mittagessen einnahmen.
Der Nachmittag war frei, so dass jeder die Möglichkeit hatte, Worms noch mal nach eigenem Gusto zu erkunden. Doch die Zeit ging schnell vorbei und schon stand der nächste Programmpunkt, eine Weinprobe im Stiftskeller nahe des Doms, bevor. Hier hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, die ausschweifenden Erläuterungen des Winzers ins Französische übersetzen zu dürfen. Was für alle sehr interessant war: Die Geschichte der Entstehung des Champagners, die auch die Franzosen nicht kannten. Am Schluss mussten wir uns sehr beeilen, weil die vorgesehene Zeit von einer Stunde bei weitem nicht ausreichte und in Darmstadt warteten einige Leute am Treffpunkt um ihre Gäste abzuholen . . .
Den Abend verbrachten wir in kleinen Gruppen individuell.
Samstag, 19. Mai. Der Vormittag stand zur freien Verfügung mit der Option, sich beim Grohe zum Mittagessen zu treffen. Anders als beim letzten Mal hatte der Wettergott ein Einsehen und so konnten wir mit etlichen Freunden im Freien speisen und einige Gläser des guten Grohe-Bieres genießen.
Am Nachmittag stand eine Führung durch den Botanische Garten auf dem Programm – es kamen allerdings nur wenige, wohl wegen der zeitlichen Nähe der Soirée Amicale. Gartenmeister Heyer machte mit uns einen wirklich interessanten Rundgang durch den schon sehr alten Garten, wobei er auch einige Dinge zum Schmunzeln nicht vergaß.
Später trafen wir uns in Seeheim im Löwen, das heißt, erst Mal im Vorhof zum Sektempfang bei sehr freundlichen Temperaturen – und damit wären wir bei zweiten Highlight des Treffens angelangt – eine Soirée wie aus dem Bilderbuch. Heribert Hünninghausen hatte das Lokal vorgeschlagen und wir wurden wahrlich nicht enttäuscht. Es stimmte alles, vom Sektempfang über die freundliche Bedienung, den Wein und die hervorragende Qualität des Buffets. So machte es auch viel Spaß, zu den Klängen des bewährten Duos Michel Raby und Sébastien Vallée zu schwofen und die Tanzspielchen der Franzosen mitzumachen. Erst nach Mitternacht war die Party zu Ende.
Sonntag, 19. Mai. Jedes Treffen geht einmal zu Ende. Wie am Tag zuvor verabredet, wurde die Abfahrt auf 10 Uhr verschoben, um am Morgen keinen Stress aufkommen zu lassen. Nach den obligatorischen Gruppenfotos verließen uns unsere Freunde gegen 10.30 Uhr. Au revoir à l’année prochaine en France.
Harald Berdel