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hauptstrklDie Fahrt in eine Stadt mit einem schönen Weihnachtsmarkt am Samstag des ersten Adventswochenendes ist inzwischen schon ein fester Bestandteil des jährlichen Jumelages-Programmes.

Daher trafen sich Fans und noch nicht dabei gewesene Jumeleure und Freunde am 1. Dezember 2007 zu unserer Weihnachtsmarkt-Fahrt. Für dieses Jahr war der „Reiterlesmarkt“ in Rothenburg o.d. Tauber das Ziel der Reise.

Die Stadt gilt weltweit als der Inbegriff einer deutschen Altstadt und mit Weihnachtsflair. Auch wir wollten sehen, was Rothenburg und der Weihnachtsmarkt zu bieten haben. 

Leider hatte Petrus dieses Jahr kein gutes Ausflugswetter für uns bereitgehalten. Als wir die ersten Schritte bei der Stadtführung machten, fing es an zu regnen. Dennoch marschierten wir unverdrossen mit unseren Führerinnen durch die Altstadt und ließen uns den historischen Hintergrund und die verschiedenen Bauwerke der Stadt erklären. Nach der 1 ½-stündigen Stadttour waren wir froh, dass wir im Gasthof Glocke unsere reservierten Plätze einnehmen konnten.


restaurantklbeim Mittagessen in der Traube
Allen ging es gleich wieder besser, nachdem sie sich mit Getränken und fränkischen Spezialitäten gestärkt hatten. Obwohl die Stimmung bereits während des Essens bestens war und einige am liebsten im Gasthof sitzen geblieben wären, ging es wieder raus in die Gassen der Stadt. Jeder konnte am Nachmittag nach Lust und Laune die Geschäfte durchstöbern, auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein trinken, Riemenschneider-Altäre in Kirchen bewundern oder eines der zahlreichen Museen, wie das Kriminalmuseum, besuchen.
Beim Gang durch die Gassen hatte ich den Eindruck, dass die ganze Stadt ein einziger Weihnachtsmarkt ist. Der Weihnachtsmarkt selbst – den es übrigens seit über 500 Jahren gibt – kann mit den vielen Weihnachtsartikel-Geschäften gar nicht mithalten. In den Geschäften rund um den Marktplatz ist Weihnachten total angesagt.

Hauptstraße weihnachtlich beleuchtet
Überall blinkt und glitzert es und man weiß nach einer Weile nicht mehr, ob man es schön oder kitschig finden soll.
Zu Rothenburg o.d. Tauber gehören auch Geschäfte, die es nicht in jeder Stadt gibt. Da gibt es beispielsweise den Teddyladen mit über 5.000 Teddybären in jeder Größe, jeder Form und natürlich auch in jeder Preisklasse. Für den einen sind solche Geschäfte einfach nur skurril, für den anderen sind sie ein Eldorado.
Einige von uns konnten es daher auch nicht lassen, in das wohl bekannteste Geschäft Rothenburgs zu gehen. In der Herrengasse ist das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt, ein Geschäft der Superlative in Sachen Weihachten. Es ist kaum zu überschauen, was in diesem Laden in großer Tiefe und Breite alles geboten wird: Christbaumschmuck, Räuchermännchen, Krippen, Holzspielzeug, Süßigkeiten und vieles mehr. Auch ich konnte nicht widerstehen und musste etwas für den Christbaum mitnehmen, auch wenn zu Hause die Kisten mit der Weihnachtsdekoration bereits überquellen.
Nach einem für den Rothenburger Weihnachtsmarkt typischen weißen Glühwein zum Aufwärmen und einem letzten Blick auf die bei Dunkelheit festlich dekorierte Altstadt, traten wir die Heimreise nach Darmstadt an.
Klara Nagl


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