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4. April 2009, gegen 10 Uhr. Rund 90 Jumeleure, Freunde der Jumelages und Kinder stehen an der Brücke 1 im Gernsheimer Hafen. Sie warten auf das Fahrgastschiff „König Gunther“, mit dem sie eine „Frühlingsfahrt“ auf dem Rhein unternehmen wollen. Aber wo ist das Schiff?

Plötzlich kommt ein Mann aus dem nahen Restaurant. Er hält einen Zettel in der Hand, auf dem eine Telefonnummer steht. Ich wähle die Nummer. Der Kapitän der „König Gunther“ meldet sich und teilt mit, dass das Schiff eine Motorpanne hat und deshalb die Fahrt ausfallen muss. 90 enttäuschte Jumeleure, die sich auf einen interessanten Tag gefreut hatten, ziehen enttäuscht von dannen.


25. April, gegen halb 10 Uhr. Das Fahrgastschiff „König Gunther“ liegt bereits an der Brücke 1 im Gernsheimer Hafen. Die nur noch 50 Mitglieder und Freunde der Jumelages sowie ihre Kinder betreten das Schiff und werden von Ekkehard Lautenbach empfangen, der Shanties auf seinem Akkordeon spielt.
Kurz nach 10 Uhr legt das Schiff ab. Bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen fahren wir stromabwärts auf dem Rhein. Nachdem wir die Insel Kühkopf passiert haben, steuert der Kapitän in den Altrhein hinein. Anschließend fahren wir weiter auf dem Rhein und erreichen nach weniger als 2 Stunden den Weinort Nierstein. Dort legt das Schiff an. Wir haben 2 Stunden Zeit zum Mittagessen, zum Bummeln durch den Ort oder zur Weinprobe. Um 14 Uhr sind alle Jumeleure wieder an Bord, und wir treten die Rückfahrt an.
Unterwegs genießen wir das schöne Wetter auf den Außendecks und lassen uns den Kaffee und Kuchen oder die Erfrischungsgetränke schmecken.
Gegen 16 Uhr legt die „König Gunther“ wieder im Gernsheimer Hafen an und entlässt die Jumeleure, die einen erlebnisreichen Tag verbracht haben. Die Panne am 4. April ist vergessen.
Meinhard Dausin