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Dom Fulda49 Teilnehmer – 31 Jumeleure und 18 Gäste – sind am Samstag, dem 3. Dezember 2011, nach Fulda gefahren, um die im Jahre 744 gegründete Stadt und ihre Kunstschätze aus einer über 1250-jährigen Geschichte kennen zu lernen.

Natürlich durfte auch ein Bummel über den Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Für die Teilnehmer der vorweihnachtlichen Tagesreise hieß es früh aufstehen.

Unser Reisebus holte sie um 7:45 Uhr in Griesheim und um 8:00 Uhr in Darmstadt ab. Wer keine Zeit gehabt hatte, zu Hause zu frühstücken, konnte das im Reisebus nachholen. Die mitreisenden Frauen des Frauenkreises St. Stephan in Griesheim boten nämlich – gegen eine kleine Spende für die Kirche St. Stephan – mit Leberwurst und Schwartenmagen belegte Brötchen an. Schon nach 90 Minuten sind wir in Fulda angekommen. In der Nähe der Dompforte warteten schon zwei Stadtführerinnen auf uns, um uns ihre Stadt und deren Sehenswürdigkeiten zu zeigen. In zwei Gruppen führten sie uns zuerst durch den Dom. Er ist das Wahrzeichen Fuldas und die bedeutendste Barockkirche Hessens. In den Jahren 1704 bis 1712 wurde er von dem Baumeister Johann Dientzenhofer errichtet. In der Krypta des Doms befindet sich das Grab des heiligen Bonifatius, der auch „Apostel der Deutschen“ genannt wird.

Unsere Stadtführerinnen führten uns anschließend durch die Altstadt und zeigten uns Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und malerische Innenhöfe. Anschließend besuchten wir das Barockviertel, ein bemerkenswertes Ensemble des 18. Jahrhunderts mit dem Stadtschloss und mehreren Adelspalais, die sich rund um das Schloss gruppieren.Fulda Stadtführung Inzwischen war ein nasskalter Wind aufgekommen, und wir waren froh, gegen 11:30 Uhr das Restaurant „Schwarzer Hahn“ zu erreichen, wo Plätze für uns zum Mittagessen reserviert waren. Wir wurden dort nicht sehr freundlich begrüßt, weil unser Reiseführer es versäumt hatte, die von der Gruppe gewünschten Speisen rechtzeitig der Küche des Restaurants mitzuteilen. Inzwischen hatte es angefangen, zu regnen, und wir waren froh, wenigstens trocken und warm zu sitzen. Schließlich wurden die Speisen aber schneller als erwartet serviert.
Nach dem Mittagessen hat jeder Teilnehmer sein eigenes Programm gestaltet. Fast 30 Teilnehmer nahmen an einer öffentlichen Führung durch die historischen Räume des Stadtschlosses, die frühere Residenz der Fürstbischöfe, teil. Ein „Muss“ war für einige Teilnehmer der Besuch der Michaelskirche, die in den Jahren 819 bis 822 gebaut wurde. Sie zählt mit ihrer noch aus karolingischer Zeit stammenden Krypta zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands. Andere besuchten die Stadtpfarrkirche, in der am Nachmittag adventliche Orgelmusik gespielt wurde.

Zur Kaffeezeit trafen sich mehrere Jumeleure und ihre Gäste im Café am Dom. Von 16:15 Uhr an bliesen die „Fuldaer Turmbläser“ weihnachtliche Musik aus einem Fenster des Erkers des alten Rathauses. Das war das Startzeichen, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen, der in den benachbarten Straßen und Plätzen stattfand. Bis zur Abfahrt unseres Reisebusses blieb noch etwa eine Stunde Zeit, um in den mehr als 80 Buden nach Weihnachtsgeschenken zu stöbern, eine Bratwurst zu essen oder einen Glühwein zu trinken.
Meinhard Dausin