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Nach der Lockerung der Covid-19 Beschränkungen bieten wir einige Outdoor-Veranstaltungen wie Wandern, Boulespielen und Radfahren an. 

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sanrander faro 170In diesem Jahr fand vom 21. – 27. April der alljährliche Frühlings-Sprachkurs der spanischen Jumelage in Santander statt, wie immer hervorragend organisiert von Camilo Campillo. Santander liegt an der Nordküste Spaniens am Golf von Biskaya.


Dort kommt bekanntlich oft unser schlechtes Wetter her („Tief über der Biskaya“),und so war das Wetter auch: Wie bei uns, öfter mal Regen, nur etwas wärmer. Diese Kurse werden überwiegend von Franzosen besucht, viele Deutsche und einige wenige aus Italien, Polen, Portugal, Schweiz. Insgesamt sind es um die 50 Teilnehmer, die in 4 Kursen mit unterschiedlichem Niveau morgens 4 Stunden Spanisch lernen.
Noch wichtiger als die morgendlichen Kurse sind aber die gemeinsamen Unternehmungen, nämlich Ausflüge in das Umland, gemeinsam Essen, dabei die einheimische Küche kennenlernen und mit den anderen Teilnehmern kommunizieren. Aber ehrlich gesagt, die meisten reden natürlich in ihrer eigenen Sprache, und wenn international, dann dominiert Französisch. Doch es sind genug Leute da, mit denen man Spanisch sprechen kann/muss, und es gibt ja den Unterricht, so dass zumindest ich wieder viel gelernt habe.
Dieses Mal machten wir einen Ausflug in die„Kantabrischen Alpen“ zu den „Picos de Europa“,wirklich schöne und imponierende Berge, selbst Ende April noch mit viel Schnee oben. Hier gibt es noch Bären und Wölfe –die sind uns aber nicht begegnet. Außerdem besuchten wir die Höhle von Altamira, mit Höhlengemälden der steinzeitlichen Bewohner, und einige Küstenstädte wie zum Beispiel Santilla del Mar, eine mittelalterliche Stadt, und Potes.
Santander selbst ist nicht so schön. Die Altstadt ist in den 40er Jahren bei einem Großfeuerfast komplett abgebrannt und danach im Stil der Zeit ziemlich hässlich wieder aufgebaut worden. Dafür entschädigt aber die Küstenlandschaft, die einmalig schön ist, eine Steilküste mit vielen Buchten mit Sandstrand, und Dank des nicht so heißen und trockenenWetters – anders als im sonstigen Spanien -schön grün, daher „Costa Verde“ (grüne Küste) genannt.
Mein Urteil auch in diesem Jahr: Es lohnt sich, zu diesen Sprachkursen zu fahren, und zwar sowohl für das Lernen der Sprache, als auch in touristischer Hinsicht.

Wolfgang Mörler

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