Boule

JEPTT-Sektion München

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Boule-Spielen im Hofgarten, direkt neben der Münchner Residenz
"Allez les boules"

Seit Mai 2003 treffen sich Münchner Jumeleure einmal wöchentlich im Hofgarten zum Boule-Spielen. Bei den bisherigen Treffen kamen jedes Mal zwischen 10 und 15 Teilnehmer. Es gab stets Pastis, Rotwein, Wurst, Käse, Baguette, Oliven, Weintrauben und viel, viel Spaß. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gelacht, gespielt, geplaudert und und und .....


Boule ist ein Spiel unter Freunden. Vor Beginn stößt man mit Pastis oder Rotwein an, plaudert etwas, dann erst beginnt man zu spielen. Das Miteinander ist hier entscheidend. Gewinnen will jeder, aber nicht um jeden Preis. Nach 13 gewonnenen Punkten hebt man das Glas, trinkt und spielt eine neue Partie.



Ich hoffe, dass sich viele Interessierte, mit oder ohne Spielpraxis bei mir melden.


Fritz Tochtermann

Tel. (08193) 2 63


Die nächsten Termine findet Ihr Hier



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Was aber ist nun eigentlich "Boule“ und was bedeuten die französischen Begriffe?


Boule ist ein französisches Kugelspiel, bei dem man versucht, mit Eisenkugeln (Gewicht 650 – 800 g) sich möglichst nahe bei einer Zielkugel aus Holz (Cochonnet = Schweinchen = Sau) zu platzieren. Normalerweise spielen zwei gegen zwei = "Doublette", jeder Spieler spielt mit drei Kugeln oder drei gegen drei = "Triplette", jeder Spieler hat zwei Kugeln. Seltener gibt es die Paarungen eins gegen eins = "tête à tête", jeder Spieler hat drei Kugeln oder vier gegen vier = "Quadrette", jeder Spieler hat zwei Kugeln.




Ein Mitglied der Mannschaft, die durch Losentscheid beginnt, zieht einen Kreis von 35 – 50 cm und wirft daraus die Zielkugel zwischen 6 und 10 m weit. Beim Werfen müssen immer beide Füße innerhalb des Kreises den Boden berühren. Nun legt ein Spieler dieser Mannschaft die erste Kugel so nahe wie möglich an die Zielkugel. Dann versucht die andere Mannschaft entweder besser zu legen oder die gegnerische Kugel wegzuschießen. Die zweite Mannschaft muss so lange spielen, bis sie näher an der Zielkugel liegt oder keine Kugel mehr hat. Ist sie besser, so wechselt das Wurfrecht. Am Ende zählt jede Kugel einer Mannschaft, die besser ist, als die beste Kugel des Gegners, als ein Punkt. Man kann also zwischen einem und bis zu 6 Punkte pro Aufnahme erzielen. Nun hat die Mannschaft, welche die letzte Aufnahme gewonnen hat, das Anwurfrecht. Sie zeichnet den Kreis ungefähr dort, wo zuletzt die Zielkugel lag, wirft aus und legt die erste Kugel. Sieger ist, wer zuerst 13 Punkte erzielt. Das Ganze klingt recht theoretisch, ist aber ganz einfach. Ein paar Mal gespielt und bezüglich der Grundregeln gibt es keinerlei Schwierigkeiten mehr.