Jumelages Européens PTT e.V. Sektion Koblenz  

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Mit vier Draisinen durch das Glantal am 27. Juli  2018

„Sollen wir nochmal eine Radtour in diesem Sommer planen?“  fragten wir uns im Vorstand, als wir das Programm für 2018 besprachen. Da hatte Walter eine gute Idee: Wie wäre es mit…siehe Überschrift.

Sofort war eine positive Resonanz da, und Walter begann mit der Vorbereitung.

Als der Tag unseres Ausflugs nahte, herrschte eine außergewöhnliche Hitzewelle in  Deutschland. Trotzdem hatten die 23 Jumeleure, die sich fröhlich am späten Vormittag in Staudernheim trafen, Schirme dabei – Sonnenschirme, die kunstvoll unsere Fahrzeuge schmückten.

Aber vorher mussten wir noch per Bus den Startpunkt Lauterecken erreichen, denn Staudernheim, wo wir unsere PKWs stehen ließen, war der Zielpunkt unserer Fahrt auf Schienen.

Nach kurzer Einweisung ging es bei bester Stimmung los. Drei Draisinen mit je einer siebenköpfigen Besatzung und ein Sondergefährt für die zwei „Athleten“, Walter und Klaus, rollten flott über die stillgelegte Bahnstrecke durch das malerische Glantal.

Kleine Halte und ein wenig Schabernack unterwegs lockerte die gar nicht anstrengende Fahrt auf. Die Hitze wurde gemindert durch den Fahrtwind, und bald erreichten wir Meisenheim. Hier hoben wir die Draisinen aus dem Gleis und parkten sie im alten Bahnhof.

Gleich neben dem Bahnhof  in einem Park luden uns alte Bäume ein, in ihrem Schatten Rast zu machen und uns bei einem mitgebrachten Picknick zu erfrischen.

Das brauchten wir auch, denn anschließend hatte Walter eine Stadtführung durch die heißen Straßen Meisenheims organisiert. Gut, dass die sehenswerte Johanniskirche Kühle bot. Uns erstaunte, wieviel die Stadt an sehenswerten Gebäuden und an Geschichte zu bieten hat.

Zurück auf unseren Draisinen genossen wir die Landschaft und den Fahrtwind. Die Zweierdraisine mit Walter und Klaus, mit Abstand die schnellste Maschine wegen der unbändigen Kraft der beiden, konnte es nicht lassen, das erste Fahrzeug immer wieder von hinten anzuschieben, was das Tempo und die Stimmung wesentlich beeinflusste.

Viel zu schnell nach unserem Geschmack waren wir nach etwa 20 Kilometern am Ziel in Staudernheim. Von dort waren es nur ein paar Kilometer mit den Autos ins Landhotel Niederthäler Hof in Schlossböckelheim, wo uns ein leckeres Barbecue erwartete. An langer Tafel saßen wir ermattet von der Hitze und löschten zunächst die ausgetrockneten Kehlen. Dann ließen wir uns die verschiedenen Köstlichkeiten vom Grill und Salatbuffet schmecken, nicht ohne vorher Walter für die Organisation dieses  einmalig schönen und heißen Erlebnistages zu danken. 

Text und Fotos: Dittmar von Schilling

 
Startvorbereitung   ...unterwegs, am Konferenztisch?
 
bei einer Verschnaufpause, oder - Fahrerwechsel?   ...die beiden mit der "unbändigen Muskelkraft"!
beim verdienten Abschluß: Barbecue im Hotel Niederthäler Hof in Schloßböckelheim