Die internationale Begegnung wurde dieses Jahr von der Sektion Bonn organisiert. So versammelten sich in Bremen von Sonntag 9. September - Samstag 15. September Jumeleure aus 4 Nationen: Spanien, Irland, Frankreich und Deutschland und aus 8 Sektionen: Valencia, Galway, Nord Isère, La Rochelle, Bourges, Paris, Darmstadt und Gastgeber Bonn.

 Geschichtliches:

Der Jakobsweg ist ein Wegesystem, dass sich wie ein Netz seit dem 11.Jh. über ganz Europa über die Pyrenäen hinweg bis nach Nordspanien ausgebreitet hat und findet in Santiago de Compostela am Grab des Apostels Jakobus sein Ende.

Der diesjährige Oscar fand vom 2. – 6. Juli statt, veranstaltet von der französischen Sektion Saint Quentin und organisiert von Martial und Annick Théâtre. Insgesamt waren 133 Teilnehmer aus 4 Ländern gekommen: 94 aus Frankreich (davon 61 von der Sektion Saint-Quentin), 27 aus Deutschland, 7 aus Großbritannien und 5 aus Dänemark.

merlimont wand 3 von gr2 180Ich bin in Merlimont in der Gruppe 2 gewandert. Da wir viele Teilnehmer waren, wurden wir nochmal in zwei Gruppen geteilt. Ich ging dann in derjenigen Gruppe mit, die ein wenig zügiger voranschritt.
Am Dienstag, dem 3. Juli, verließen wir das Feriendorf VACANCIEL um 9:30 Uhr, gingen zuerst ein Stück durch den Ort Merlimont und gelangen dann auf Waldwege, die teils sandig, teils steinig oder pellettartig sind.

Das Verhältnis Radfahrer zu Wanderer war diesmal 30/99, eine Ausnahmesituation, weil 60 Wanderer aus St. Quentin zum ersten Mal am Oscar teilnahmen. Während die Gruppe 1 an 2 Tagen unter der Führung von Guy aus Dijon pro Tag über 100 km abstrampelte, ging es in der Gruppe 2 unter der Führung von Martial aus St. Quentin wesentlich gemütlicher zu.

sanrander faro 170In diesem Jahr fand vom 21. – 27. April der alljährliche Frühlings-Sprachkurs der spanischen Jumelage in Santander statt, wie immer hervorragend organisiert von Camilo Campillo. Santander liegt an der Nordküste Spaniens am Golf von Biskaya.

Das habe ich nun davon, darauf bestanden zu haben, in der Gruppe 1 mitlaufen zu dürfen, nachdem mich die Organisatoren zuerst in die Gruppe 2 stecken wollten. Jetzt soll ich gar über die Wanderung berichten. – Also gut! Vorab erkundigte ich mich erst einmal bei den beiden Führern, ob sie die Strecke überhaupt schon mal gewandert wären, was beide zwar bejahten, aber vielleicht habe ich mich auch bloß verhört.